| Die Spiritualität |
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Vinzenz Pallotti hat der Unio (Vereinigung des Katholischen Apostolates) eine wunderbare Spiritualität hinterlassen: das gläubige Vertrauen, dass der unendlich liebende und barmherzige Gott den Menschen als sein Abbild geschaffen und erlöst hat. Die Gottähnlichkeit schenkt dem Menschen eine unüberbietbare Würde; und sie bindet alle Menschen aneinander. So besteht eine Solidargemeinschaft über alle Unterschiede hinweg. Diese Verbundenheit verlangt, dass der Mensch Gottes Liebe erwidert und sie an die Schwestern und Brüder weiter schenkt, indem er ihnen hilft, ihre Vollendung in Gott zu erreichen. Die Selbstverpflichtung, die bei der Aufnahme in die Vereinigung ausgesprochen wird, ist lediglich öffentliches Bekenntnis zu einem Auftrag, der allen Menschen aus der gemeinsamen Gottähnlichkeit erwächst. Diese Selbstverpflichtung bindet aus Liebe. Die apostolische Sendung der Vereinigung hat in der Gemeinschaft des dreifaltigen Gottes ihren Ursprung und ihr Ziel. Sie drängt zu einem gemeinschaftlichen Vollzug innerhalb der Communio-Struktur der Kirche. Die Vereinigung als Ganze, ihre Gliedgemeinschaften, Basisgruppen, Koordinationsgremien sind Ausdruck der verbindenden Kraft und geeinten Vorgehensweise des pallottinischen Apostolates. Alle pallottinischen Gemeinschaftsformen wollen nach dem Modell des Zönakulums den Mitgliedern helfen, Kontemplation mit Aktion zu verbinden: den apostolischen Dienst aus der Verankerung in der Liebe Gottes auszuführen. Dabei betont die Unio besonders die fundamentale Gleichheit und das sich ergänzende Zusammenspiel der verschiedenen Berufungen, ohne deren Besonderheiten zu nivellieren. So will sie "Kirche im kleinen", ein Ort gelingender Communio sein. Unio - auf den Punkt gebracht
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